Sprenge deine Ketten und verändere die Welt! – Gestalte deine Muster, denn deine Muster gestalten dich!

Wir bilden in unserem Leben häufig Glaubenssätze anhand unserer Erfahrungen, die verhindern das wir Dinge versuchen oder auch schaffen, an denen wir, oder  jemand anderer, irgendwann schon mal gescheitert sind. Diese Erfahrungen werden mit der Zeit zu Gewohnheiten, auch Muster genannt!

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Definition von Gewohnheiten: „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“

Neuronen Verbindungen werden umso stärker, je häufiger sie benutzt werden. Sie bilden in unserem Gehirn  Muster, doch diese sind nicht unveränderlich. Unser Gehirn ist plastisch und lässt sich durch neues Denken und Hinterfragen verändern.

Also sprenge deine Ketten, denn es ist nur der Glaube an das unmögliche, der die Berge vor dem versetzt werden schützt 😉

Damit es dir nicht so geht wie dem Elefanten auf dem Bild, schau dir das Video an!

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Die tägliche Körperpflege! – MIND

Im zweiten Teil geht es um die psychische, also geistige/mentale Ebene. „Sozusagen Gehirnwäsche“ 🙂

Wie wir im ersten Teil schon gelesen haben, bilden Körper und Geist eine Einheit. Es ist unmöglich sich gesund, leistungsfähig und wohl zu fühlen, wenn wir körperliche Beschwerden spüren, oder wir durch Stress, Leistungsdruck, oder Zukunftsängste unausgeglichen sind. Somit ist die geistige Körperpflege genauso wichtig wie die körperliche.

Es fängt damit an, mit was wir uns täglich beschäftigen! Im Job, der Freizeit, dem Partner – kurz dem gesamten Umfeld. Ihren Job brauchen Sie natürlich um Geld zu verdienen und Sie müssen wahrscheinlich auch manchmal Dinge tun die Ihnen gesagt werden und die sie eigentlich anders machen würden, oder die Ihnen nicht gefallen. Im Großen und Ganzen sollte Ihre Arbeit Ihnen aber Spaß machen und für Sie einen Sinn ergeben, denn sonst kann es auf Dauer echt frustrierend sein und auch krank machen. Man verbringt viele Jahre seines Lebens in der Arbeit und das Leben ist zu kurz um nur für das Wochenende, den Urlaub oder den Ruhestand zu leben.

Freizeit, Partner und Umfeld gestallten wir natürlich selbst, zumindest zu einem gewissen Teil. Doch auch hier gibt es immer wieder Momente und Aufgaben im Alltag, die weniger angenehm sind. Wir Menschen neigen dazu immer wieder gleich, und nicht immer optimal auf bestimmte Situationen und Probleme zu reagieren. Diese „Muster“ laufen meist unbewusst und autonom (selbständig) ab. Die Reaktionen in gewissen Situationen werden somit nicht frei gewählt und oft auch nicht objektiv betrachtet.

Nun Fragen Sie sich vielleicht: Alles recht und schön, aber wie soll ich unbewusste Dinge ändern, wenn sie mir doch nicht bewusst sind? Indem Sie sich die Dinge Bewusst machen und Entscheidungen die Sie treffen und mit denen Sie im Nachhinein nicht zufrieden sind hinterfragen!

Auch wenn Sie Ihren Job und ihr Umfeld nicht einfach schnell mal wechseln können, Ihr Denken können Sie verändern! Jeder Mensch wird in seinem Leben immer wieder mit Problemen konfrontiert werden, der Eine mehr, der Andere weniger. Wesentlich ist, wie wir mit Problemen – oder nennen wir sie besser „Herausforderungen“- umgehen. Man kann daran arbeiten alte Muster zu überschreiben und neue neuronale Netzwerke im Gehirn bilden.

Dr. Joe Dispenza, kurz „Dr. Joe“ genannt sagt, wenn man sein Leben wirklich verändern will, erfordert es zweierlei: Zu verlernen, woran man sich erinnert und etwas Neues zu lernen. Die Gewohnheiten des alten Selbst müssen durchbrochen und eine neues Selbst erschaffen werden. In der Neurologie sagt man, alte neuronale Verbindungen werden geblockt, neue gesät.

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Wer immer nur das tut (und denkt) was er immer schon macht, bleibt immer nur dort wo er schon ist. Um sich weiterentwickeln zu können, muss man sich neuen Reizen in Form von anderen Denkmustern und Ansichten aussetzen. Und nicht immer nur auf gleiche Situationen gleich reagieren. Es ist wie mit Ihren Faszien! Sowie diese sich dem dominierenden Bewegungsmustern und Dauerpositionen im Alltag anpassen, so passen sich auch neuronale Verbindungen im Gehirn unserem dominierenden Denkmuster an. Unser Gehirn ist also, wie unser gesamter Körper plastisch, also veränderbar. Es ist sogar noch plastischer als der Rest unseres Körpers. Wir entscheiden selbst ob wir uns weiterentwickeln möchten, oder nicht. Ob wir unseren Horizont durch ein gutes Buch erweitern, oder uns lieber dem seichten TV Programm widmen, oder Pokemon suchen gehen.

Fakt ist, man kann durch sein Denken seine Realität ändern. Letztlich ist die Realität immer nur der Blick von dem Sandpunkt aus, von dem der Betrachter auf die Dinge sieht! Jeder hat seine eigene Wahrheit und man kann nicht für andere sehen, oder hören, geschweige denn fühlen. Dadurch entstehen viele Missverständnisse im täglichen zusammenleben.

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Ein einfaches Beispiel: Schließen Sie jetzt bitte kurz die Augen und denken bitte einmal an Brot. Wenn Sie ihre Augen wieder offen haben, möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen. Dachten sie an Schwarzbrot, Vollkornbrot, Weißbrot, Ciabatta? Eine Scheibe, oder einen ganzer Leib? Auf einem Teller, Brett, im Körbchen, oder sonst wo? Jeder macht sich bei gewissen Wörtern seine ganz eigenen Gedanken. Dabei ging es in unserem Beispiel um etwas so einfaches wie Brot und nicht um ein Wort wie Vertrauen, oder Freundschaft. Seien Sie sich dessen, das nächste Mal wenn Sie sich über jemanden, oder eine Situation ärgern oder enttäuscht werden, bewusst.

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Was etwas für uns bedeutet, und auch was wir von jemand dadurch erwarten, ist immer nur das Resultat unsere Vergangenheit und unserer persönlich gemachten Erfahrungen. Aus neurologischer Sicht beeinflusst alles was wir denken, fühlen und tun, unser Gehirn und führt zu bestimmten Schaltkreisen. Wenn wir immer nur dasselbe denken und fühlen, werden in unserem Gehirn die entsprechenden Schaltkreise stabiler. Wenn wir diese durchbrechen wollen, müssen wir unser Gehirn dazu bringen, auf eine neue Weise zu funktionieren. Das geschieht durch mehr wissen und mehr Information zwangsläufig. Denn immer wenn wir neues lernen, entstehen auch neue neuronale Verbindungen im Gehirn. Erinnern dagegen bedeutet, alte Verbindungen zu bestärken und zu erhalten.

Das ist es was Dr. Joe meint, wenn er sagt: Sowie du beginnst, dich selbst in einem positiveren Licht zu sehen, in einem freien, schönerem Leben, werden automatisch – nur durch deine neuen Denkwege – neue Neuronenschaltungen installiert. Und wenn du dein Gehirn dazu bringen kannst, auf diese Weise zu arbeiten, dann verändert sich auch dein Leben zum Positiven.

So bekommt der Begriff Gehirnwäsche eine ganz neue Bedeutung 😉

Nehmen Sie sich Zeit etwas Neues, das sie Interessiert zu lernen und pflegen Sie Ihrem Körper auch mental, denn:

Sie entscheiden selbst wie Sie über sich denken, und was Sie daraus letztendlich werden! 🙂