Sprenge deine Ketten und verändere die Welt! – Gestalte deine Muster, denn deine Muster gestalten dich!

Wir bilden in unserem Leben häufig Glaubenssätze anhand unserer Erfahrungen, die verhindern das wir Dinge versuchen oder auch schaffen, an denen wir, oder  jemand anderer, irgendwann schon mal gescheitert sind. Diese Erfahrungen werden mit der Zeit zu Gewohnheiten, auch Muster genannt!

elefant

Definition von Gewohnheiten: „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“

Neuronen Verbindungen werden umso stärker, je häufiger sie benutzt werden. Sie bilden in unserem Gehirn  Muster, doch diese sind nicht unveränderlich. Unser Gehirn ist plastisch und lässt sich durch neues Denken und Hinterfragen verändern.

Also sprenge deine Ketten, denn es ist nur der Glaube an das unmögliche, der die Berge vor dem versetzt werden schützt 😉

Damit es dir nicht so geht wie dem Elefanten auf dem Bild, schau dir das Video an!

Advertisements

Problemorientiert oder Lösungsorientiert?

„Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe“ – heißt es in einem bekannten Zitat. Dieser Spruch beinhaltet die Frage dieses Blogbeitrages, nämlich: Übernehme ich Verantwortung wenn ich etwas ändern will (Lösungsorientiert), oder bleibe ich lieber passiv und suche weiter Ausreden, warum etwas nicht geht (Problemorientiert)? Ob bewusst, oder unbewusst!

Problemorientiert heißt: Ich kann nicht, wegen diesem, oder jenem! Der, oder das ist daran schuld! Wenn das so, oder anders wäre, ja dann! Ich würde ja gerne, aber…! Solche, oder ähnliche Aussagen kennen wir alle, teils von uns selbst, teils von anderen. Man spricht dabei von sogenannten Glaubenssätzen, an die man wie der Name schon sagt selbst glaubt.

Das Problem dabei ist, dass man sich dabei in eine Opferrolle begibt und in dieser Position wirklich nichts ändern kann. Es ist auch bequem, denn wenn ich sowieso nichts ändern kann, muss ich auch nichts verändern und kann munter drauf los jammern. Manche Menschen sind sich dessen insgeheim bewusst, verschieben deshalb immer wieder Termine, oder vermeiden Situationen, in denen sie Farbe bekennen müssen. Was bleibt ist oftmals ein ungutes Gefühl, das einen überkommt wenn man auch nur an unerledigte, oder aufgeschobene Sachen denkt.

Lösungsorientiert heißt, sich zu allererst mal klar zu werden womit man ein Problem hat. Und sich dann zu fragen – wie kann ich die Situation verändern? Dazu muss einem natürlich zuerst bewusst werden was man wirklich ändern will, und auch bereit sein, etwas dafür zu tun. Auch wenn das heißt die Komfortzone zu verlassen.

Wenn man tut was man immer tut, bekommt man das, was man immer bekommt! Es ist meist viel weniger Aufwand und schneller erledigt als man denkt, die Dinge anzugehen und nicht ständig vor sich herzuschieben. Wenn man sich die Frage stellt – „Was kann denn schlimmstenfalls passieren?“ – wird einem manchmal klar, dass man mehr Angst vor der Angst hatte, als vor den möglichen Konsequenzen. Probleme als Ganzes betrachtet erscheinen oft riesengroß und unlösbar, und werden deshalb oft auf die lange Bank geschoben, oder verdrängt. In diesem Fall ist es sinnvoll sich Etappenziele zu setzten, um so sein Ziel schrittweise zu erreichen. Und dadurch, zurzeit zu bewältigende Aufgaben vor sich zu haben. Als Lohn für die Mühe bekommt man das gute Gefühl etwas erledigt zu haben und ist viel entspannter. Dazu ist es aber nötig, sich selbst und anderen gegenüber, nicht immer seine zurechtgelegten Rechtfertigungen vorzutragen. Denn oft genug vom Stapel gelassen, werden sie irgendwann zur eigenen „Wahrheit“ an die man selber glaubt.

Ich höre oft von Klienten Begründungen, die sich bei genauerem Nachfragen, als nicht ihre eigenen entpuppen. Manchmal übernimmt man die Meinung und Vorstellungen des Partners, oder von Freunden und Familie und versucht diesen zu entsprechen. Wenn man sich mehr fragt wie man sich bei seinem Thema fühlt und was es mit einem macht, wird die Entscheidung offensichtlicher, und man kommt den wirklichen Gründen auf die Spur. Sehr oft haben die wahren Beweggründe nichts mit der anfangs formulierten, oberflächlichen Aussage zu tun.

Es ist sicherlich nicht in jeder Hinsicht alleine möglich die Dinge objektiv zu betrachten, oder man schafft es einfach nicht, den richtigen Weg zu finden. Dann ist es sinnvoll sich Unterstützung zu holen und sich helfen zu lassen. Profis wie Top-Sportler, Politiker, Unternehmer und viele andere, lassen sich professionell coachen und steigern dadurch ihr Potential um ein vielfaches. Das Wichtigste ist es die Opferrolle abzulegen und sich bewusst zu machen, dass man es nur selbst ändern kann. Auch wenn ich jemand dabei helfen kann den richtigen Weg zu finden, gehen muss er ihn schon selbst!

Ich sage Klienten bei einem Infogespräch immer wieder, auf die Frage ob ich meine das meine Behandlung ihnen helfen wird: „Was kann den schlimmstenfalls passieren?“ und „Was kann den bestenfalls passieren?“ – und lasse sie die Antworten klar aussprechen. Dadurch wird ihnen meist sehr schnell bewusst, dass es ihnen auf jeden Fall Wert ist eine Veränderung auszuprobieren und vielleicht mal ein kleines Risiko einzugehen. Woher soll man sonst wissen ob etwas funktioniert und einem hilft, oder nicht?

Fragen sie sich was sie wirklich wollen und gehen sie die Dinge an!

Viel Spaß dabei 🙂 !